Vor drei Jahren galt ChatGPT noch als faszinierendes Spielzeug für Technik-Begeisterte. Heute, im Jahr 2026, ist die Künstliche Intelligenz kein Werkzeug mehr, sondern sie ist ein festes Teammitglied. Sie entwirft Marketingkampagnen, sortiert Bewerberprofile nach psychologischen Mustern vor und strukturiert komplexe Projektressourcen.

Doch Hand aufs Herz: Fühlen Sie sich dadurch besser geführt? Oder führen Sie dadurch besser?

Als Mediatorin und Juristin beobachte ich in meiner täglichen Praxis ein Paradoxon: Wir erleben die größte Effizienzsteigerung der Menschheitsgeschichte, laufen aber gleichzeitig Gefahr, in eine „emotionale Insolvenz“ zu rutschen. Je mehr die Maschinen für uns kommunizieren, desto einsamer fühlen sich oft die Menschen dahinter. Droht der Faktor Mensch im Optimierungswahn verloren zu gehen?


Die Grenze der Algorithmen: IQ vs. Psychologik

KI ist brillant in der Logik (IQ). Sie liefert Fakten, Strukturen und belegbare Daten. Aber sie ist blind für die Psychologik.

Ein Beispiel aus meiner Beratung: Ein Abteilungsleiter ließ seine Feedback-Gespräche von einer KI vorformulieren. Die Texte waren perfekt – sachlich richtig, konstruktiv, höflich. Doch der Mitarbeiter spürte: Das sind nicht deine Worte. Es gab keine Resonanz.

KI kann „Empathie-Simulation“ betreiben, aber sie kann keine echte Empathie empfinden. Wenn wir Führung nur noch delegieren, bricht das Vertrauen ein – und damit letztlich auch die Produktivität.


Die drei Säulen des EQ: Das exklusive Revier des Menschen

Warum kann eine KI den Faktor Mensch nicht ersetzen? Weil Führung im Kern eine biologische und emotionale Angelegenheit ist. Drei Säulen bilden das Fundament Ihres EQ:

  1. Selbstwahrnehmung: Eine KI sieht Ihre getippten Worte, aber sie spürt nicht Ihren Puls. Ein emotional intelligenter Leader weiß: „Ich bin gerade frustriert, ich sollte diese Entscheidung nicht zwischen Tür und Angel treffen.

  2. Fremdwahrnehmung (Die Zwischentöne): Im Zoom-Meeting protokolliert die KI alles perfekt. Aber sie sieht nicht, wenn die Kollegin aus dem Design kurz die Augen zusammenkneift oder der Senior-Experte plötzlich verdächtig still wird. Diese nonverbalen Signale machen bis zu 80 % unserer Kommunikation aus.

  3. Beziehungsmanagement in der Krise: KI hat kein Gedächtnis für verletzte Gefühle. In einer aktuellen Mediation schlug die KI vor, Prozesse zu ändern. Doch das Problem war eine alte Kränkung aus einer Umstrukturierung vor zwei Jahren. Da wurde jemand übergangen. Die KI erkennt keine verletzten Egos – Sie als Führungskraft müssen es.

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Komplexe Wirtschaftsstreitigkeiten, festgefahrene Verhandlungen und ungelöste Teamkonflikte kosten Ihr Unternehmen nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Energie und Innovationskraft.

Als erfahrene Wirtschaftsmediatorin unterstütze ich Sie und Ihr Führungsteam dabei, die Kraft der Empathie als strategisches Werkzeug zu nutzen, um:

  1. Konflikte zu transformieren, anstatt sie zu verwalten.

  2. Nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die von allen Beteiligten getragen werden.

  3. Die Performance und den Teamgeist in Ihrem Unternehmen zu stärken.

Sichern Sie sich jetzt eine Erstberatung auf Augmentas.eu und machen Sie den ersten Schritt zu einer empathisch geführten, konfliktresistenten Organisation.

Kontakt: office@augmentas.eu

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Mag. Sandra Thaler, Geschäftsführung Augmentas® Business Coach, Wirtschaftsmediatorin seit 2004 & Team


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