Ob neu oder schon seit Jahren in Verantwortung – Herausfordernde Situationen und Konflikte gehören zum Alltag jeder Führungskraft. Mal sind es offene Spannungen im Team, mal unterschwellige Rivalitäten, mal harte Auseinandersetzungen in Meetings.
Die entscheidende Frage bleibt: Wie gehe ich als Führungskraft damit um?
Ein autoritäres Machtwort schafft selten nachhaltige Lösungen. Konstruktive Konfliktlösung verlangt eine Haltung, die auf Verständnis, Struktur und Vermittlung basiert und genau hier kommt Mediation als Führungsinstrument ins Spiel.
„Eine Kultur ist stark, wenn die Menschen miteinander arbeiten. Die Kultur wird schwach, wenn Menschen gegeneinander oder nur für sich selbst arbeiten“
Simon Sinek
Warum konstruktive Konfliktlösung essenziell ist
Für neue Führungskräfte bedeutet konstruktive Konfliktlösung, dass sie schneller sowohl Autorität als auch Vertrauen aufbauen können.
Für erfahrene Führungskräfte ist sie eine wertvolle Entlastung, weil sie verhindert, dass ungelöste Konflikte ihre Teams blockieren und Energie rauben.
Insgesamt stärken konstruktiv gelöste Konflikte die Zusammenarbeit im Unternehmen und schaffen Raum für Motivation, Kreativität und Innovationskraft.
5 typische Konfliktsituationen – und wie Mediation hilft
Hier sind einige typischen Beispiele, wo häufige Konflikte auftreten und wie sie durch Führungskräfte mit den passenden Werkzeugen asch gelöst werden können.
- Teamspaltung bei Projekten
Ein typisches Beispiel ist, wenn zwei Abteilungen an einem neuen Projekt arbeiten. Das Marketing-Team möchte schnelle Ergebnisse liefern, während die Technik-Abteilung auf höchste Qualität pocht. Dadurch kommt das Projekt zum Stillstand.
Mit Mediationsmethoden leitest du eine Gesprächsrunde, in der beide Seiten ihre Interessen klar darlegen können. Auf diese Weise entsteht eine Lösung, die sowohl die erforderliche Geschwindigkeit als auch die gewünschte Qualität berücksichtigt.
- Zwischen den Fronten verschiedener Abteilungen
Die HR-Abteilung führt neue Arbeitszeitregelungen ein. Die Produktionsleitung wehrt sich, weil „die Abläufe nicht passen“.
→ Als Führungskraft moderierst du das Gespräch, lässt beide Seiten ihre Bedenken aussprechen und führst auf eine gemeinsame Pilotlösung hin.
- Persönliche Spannungen im Team
Beispiel: Zwei Mitarbeiterinnen reden nicht mehr miteinander, weil eine sich bei der Aufgabenverteilung benachteiligt fühlt.
→ Durch eine mediative Gesprächsführung hilfst du, dass beide ihre Sichtweise darstellen können – ohne Unterbrechung und Schuldzuweisung. Ergebnis: eine neue Vereinbarung über die Zusammenarbeit.
- Konflikte zwischen Leistungsträgern
Beispiel: Zwei Senior Engineers konkurrieren offen, wer den größeren Beitrag leistet. Das gesamte Team leidet darunter.
→ Als Führungskraft setzt du eine Mediationsrunde auf, in der beide ihre Stärken sichtbar machen. Der Fokus wird von „wer ist besser“ auf „wie ergänzen wir uns“ gelenkt.
- Heikle Mitarbeitergespräche
Beispiel: Ein Mitarbeiter fühlt sich von Kritik unfair behandelt und reagiert gereizt.
→ Statt die Situation eskalieren zu lassen, gehst du in die Mediationshaltung: Du spiegelst die Emotionen, fragst nach Interessen und erarbeitest gemeinsam konkrete nächste Schritte.
Dein Nutzen als Führungskraft mit Mediationskompetenz
- Die mediativen Tools erweitern den sogenannten Werkzeugkasten für Führungskräfte. Das führt zu mehr Souveränität: Du reagierst gelassen statt überfordert.
- Produktivere Teams: Konflikte werden zum Motor statt zur Bremse.
- Gestärkte Rolle: Du wirst als faire, starke und verlässliche Führungskraft wahrgenommen.
Genau diese Kompetenzen vermittelt die erfahrene Wirtschaftsmediatorin Sandra Thaler im Augmentas® Online-Lehrgang „Die Führungskraft als Mediator“.
In nur 2 Tagen lernst du die zentralen Methoden, um Konflikte souverän und nachhaltig zu lösen – praxisnah und sofort umsetzbar.
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Mag. Sandra Thaler, Geschäftsführung Augmentas® Business Coach, Wirtschaftsmediatorin seit 2004 & Team